Pilgerfamilie „kurzfristig“ in Spanien gestrandet!

Pilgerfamilie „kurzfristig“ in Spanien gestrandet!

Nachdem uns alle wichtigen Papiere und Dokumente für unser Vorhaben vorlagen, machten wir uns von Burey-en-Vaux aus auf den Weg nach Portugal.

In diesen Zeiten Frankreich einmal zu durchqueren ist schon ein seltsames Unterfangen und verursachte, bei dem einen oder anderen, schon ein wenig Bauchschmerzen.

Nachdem wir die Grenze zu Spanien, bei Irun, überquert und die Grenzkontrolle ohne Probleme absolviert hatten, fiel uns allen ein Stein vom Herzen und uns überkam ein Gefühl von Glückseligkeit.

Im Oktober 2018 fuhren wir, damals noch zu dritt, über genau diesen Grenzübergang um nach Ferrol zu gelangen, von woaus wir den Camino de Inglés starteten.

Von Irun ging es für uns nun weiter, über Burgos, Valladolid und Salamanca zum Grenzübergang nach Vilar Formoso.

Doch leider war es genau dieser Grenzübergang an dem, trotz sorgfältigen Vorbereitungen, unsere Reise ein vorzeitiges Ende nahm. Wobei „Ende“ nicht der richtige Ausdruck ist, vielmehr würden wir sagen, dass unser Weg einen Routenwechsel für uns vorgesehen hatte.

Trotz alle Unterlagen, in deutsch und englisch, konnte man uns, aufgrund der strengen Vorschriften, nicht einreisen lassen.

Wir telefonierten mit der Deutschen Botschaft, welches leider keinen Erfolg versprach und wir zum Teil den Eindruck hatten, dass man dort mit unserem Anliegen etwas überfordert war. Also mussten wir uns selbst helfen und setzten alle Hebel in Bewegung.

Nach knapp 2 Stunden Zwangspause und keiner direkten Lösung, entschieden wir uns es am nächsten Grenzkontrollpunkt zu versuchen und fuhren, knapp 110km südlich, Richtung Cilleros.

Die Beamten, der portugiesischen Polizei und Grenzsicherung, waren wirklich sehr freundlich und mehr als bemüht uns zu helfen. Doch brachten uns alle Bemühungen auch hier leider nicht weiter.

Was nun? Wohin können wir nun fahren? Wer könnte uns jetzt noch helfen? Müssen wir nun doch wieder zurück nach Deutschland?

Nein… so schnell geben wir nicht auf! Wir haben bis jetzt so viel erreicht und sind schon so weit gekommen, da wäre es doch gelacht wenn wir nicht auch jetzt eine Lösung finden.

Fortsetzung folgt…

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