Tag 23 von Bassenheim nach Lehmen

Tag 23 von Bassenheim nach Lehmen


Der Morgen begann mit einem fröhlichen I-ah. Kalle unser Esel konnte es kaum abwarten endlich weiter zu ziehen. Während Bassenheim langsam erwachte genoss er bereits die Landschaft und ein saftiges Frühstück mit seinem Freund, Pony Kalle.

Gespannt wohin die Reise heute führen mag und voller Elan verließen wir mit unseren Vierbeinern Bassenheim, um weiter Richtung Moseltal zu gehen. Die Vulkane, welche einst die unglaubliche Vielfalt der Landschaft schufen, versetzten uns immer wieder ins Staunen. Gut erkennbar sind noch heute die erkalteten Lavaströme, die sich einst ihren Weg ins Tal suchten.

Ursprünglich und atemberaubend zeigte sich die Natur. Immer wieder erblicken wir mystische Erinnerungen aus alten Zeiten. Besonders faszinierte uns das Glückskäulchen kurz vor Kobern. Dabei handelt es sich um ein frühes Orakel, welches den Menschen anzeigte ob sie gut das Hohensteinbachtal durchqueren würden. Die Kinder nutzen das Orakel bis in die heutige Zeit als Geschicklichkeitsspiel.



In Kobern angekommen bekamen wir tatkräftige Unterstützung vom Ordnungsamt. Herr Rosenberg kümmerte sich sehr engagiert um einen ruhigen Platz für die Nacht.
Er schlug uns einen schönen Platz in Lehmen direkt an der Mosel vor. Dankend nahmen wir das Angebot an und machten uns auf den Weg.
Die letzten Kilometer der heutigen Tour entzückten uns besonders. Nicht nur die unendlich scheinenden Weinberge, sondern auch die historischen Zeitzeugen am Wegesrand wirkten erhaben. Jedes Gässchen gab neue Schönheiten preis.

Unser erstes Nachtquartier an der Mosel war erreicht. Mit Blick auf Schloss von der Leyen durften wir den Abend mit einem gemütlichen Mahl im Zelt ausklingen lassen.

Die Kommentare sind geschloßen.
%d Bloggern gefällt das: