Tag 24 von Lehmen nach Moselkern

Tag 24 von Lehmen nach Moselkern

Während der Nebel, all morgendlich die Mosel berührte, brach bei den Tieren ein Anflug von Panik aus. Die Zeit am Rhein war anscheinend so spannend, dass Esel Kalle den Schiffsverkehr nicht wesentlich wahrgenommen hatte.
Heute Morgen galoppierte er nun aufgeregt in seinem Gehege umher und steckte das Pony Kalle glatt an. Der Grund der Aufregung war ein Schiff, welches aus Kalles Sicht wohl einem riesigen Krokodil ähnelte. Als dieses dann abdrehte ohne großartige Reaktion besann er sich wieder und konnte entspannt sein morgendliche Ritual beenden.


Voller Neugier starteten wir die heutige Tour. Belohnt wurden Augen und Geist in jeder Hinsicht. Durch malerische Weinberge führte uns der Weg nun stetig. Kein Wunder, denn die Mosel ist für den Weinbau bekannt. Viele Touristen zieht es hier jährlich hin, um die grandiose Landschaft mit ihren gastfreundlichen Menschen zu genießen. Der eine oder andere Wein wird auch gern in den gemütlichen Weinstuben genossen.

Besonders ist diese Region wegen ihrer vielen Burgen, welche zahlreich und erhoben die Wipfel der Berge krönen. Das Mittelalter ist hier fast überall noch sichtbar. Dies verleiht einen ganz besonderen Charme. Besonders spannend stellte sich dies für die Kinder dar.

So gestaltete sich der heutige Lauftag sehr abwechslungs- und phantasiereich. Am Ende des Tages erreichten wir Moselkern. Hier wurden wir sehr herzlich von Heinz und Rita auf ihrem Campingplatz aufgenommen.

Lang unentdeckt blieben wir hier allerdings nicht. Spontan bekamen wir Besuch des Bürgermeisters und seinem Vorgänger. Interessiert lauschten sie unserer Geschichte.
Besonders interessant waren die Ausführungen zur Geschichte, welche wir erzählt bekamen. Der Druidenfels, als keltische Opferstätte, die Zeit als die Römer den Wein kultivierten und besondere archäologische Schätze im Wald zurück ließen, sowie weitere geschichtliche Besonderheiten der Gegend wurden uns faszinierend und anschaulich dargestellt. Ein ganz besonderes Highlight des Tages.
Den Abend ließen wir anschließend mit der Gemeinschaft des Platzes ausklingen und freuten uns an den regen und interessanten Gesprächen.

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