Tag 36 von Riol nach Ehrang

Tag 36 von Riol nach Ehrang

In Riol verbrachten wir vier wunderschöne Tage. Die Gastfreundschaft von Familie Reis war unglaublich groß und wir sind sehr dankbar für die Zeit mit und bei ihnen.

Mit Mechthild durften wir, in sehr intensiven Gesprächen, an ihrem Jakobsweg teilhaben.

Auch angepackt wurde wieder. Wir durften an zwei Tagen die Traubenlese begleiten. Die Arbeit verging wie im Flug, denn während der Lese entstanden immer wieder neue interessante Gespräche.

Besonders fabelhaft empfanden wir das Engagement von Ben. Er entwickelte eine wahre Leidenschaft für die Winzerei. So kamen almählig Geschichten, von kleinen Kalle-Hefetierchen und wie sie arbeiten um am Ende aus Traubensaft Wein werden zu lassen, auf.

Genug Raum zum Toben und die Seele ein wenig baumeln zu lassen hatten wir auch.

Als wir nach vier Tagen wieder aufbrachen verließen wir Riol voller toller Erfahrungen und Momente. Dankbar für die Zeit die sich auch hier für uns genommen wurde.

Ein wenig wolkenbehangen, aber dennoch trocken zogen wir weiter in Richtung Trier. Immer der Mosel stromaufwärts entlang und immer wieder erstaunt über den lieben Zuspruch der Menschen die uns auf unserem Weg begegnen.

Der Zielort des heutigen Tages sollte Ehrang sein. Ein Ort dicht an Toren Triers. Die letzten Feldwege und Maisfelder passiert, erreichten wir den Ort. Höflich fragten wir nach einem Quartier für die Nacht. Leider gab es im Garten nicht genügend Platz für Zelt und Weide. Doch wurden wir auf den naheliegenden Grillplatz hingewiesen, wo wir unser entgültiges Nachtlager aufschlugen.

Die beiden freundlichen Herren, die uns den Platz empfahlen kamen noch einmal zu Besuch und brachten uns ein wenig Obst und Karotten für Kalle und Kalle vorbei. Wir freuten uns sehr und waren mehr als dankbar über diese kleine aber wundervolle Geste.

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