Tag 37 von Ehrang nach Trier

Tag 37 von Ehrang nach Trier

Nach einem gemütlichen Abend am Zeltofen brachen wir an diesem Morgen wieder auf und ließen uns vom Weg nach Trier führen. Ein weiteres großes Etappenziel sollte damit, für uns erreicht werden.

Bei leichtem Regen ging es also heute zurück auf den Jakobsweg. Die Nähe zu Trier wurde schnell sichtbar. Die historisch gezeichneten Gassen wurden bereits in Pfalzel sichtbar.

Die Spuren der römischen Besatzung waren hier besonders vielfältig erkennbar und machten die Orte und Landschaften des heutigen Tages zu einem besonderen historischen Erlebnis. Viele Gespräche drehten sich um die Zeit als die Römer hier noch lebten.

Als wir Pfalzel durchquert hatten, trafen wir auf jungen Franzosen namens Alex. Auch er war mit dem Rucksack und bereits seit 7 Monaten quer durch Europa unterwegs. Interessiert lauschten wir unsern Abenteuern und unterhielten uns angeregt über Gott und die Welt.

In Trier trennten sich unsere Wege wieder. Alex brach auf zu weiteren Reisen und wir setzten unseren Weg bis zur Benediktinerabtei St. Matthias fort. Hier wurden wir herzlich von Bruder Thomas in Empfang genommen und durften im Gästehaus unterkommen. Welch Luxus das Zelt heute Abend mal nicht auspacken zu müssen.

Im „roten Igel“ bezogen wir also Quartier auf dem Gelände der alten Abteiund genossen die himmlische Ruhe, der kleinen stillen Oase, mitten in der Stadt.

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