Tag 43 von Ste. Marguerite (F) nach Hombourg-Budange (F)

Tag 43 von Ste. Marguerite (F) nach Hombourg-Budange (F)

Nach einem gesprächsintensivem und lustigen Abend zu acht, auf einer Ziegenwiese in Ste. Marguerite, bauten wir unser Lager erneut ab um unseren Weg nach Santiago de Compostela fort zu setzen.

Bevor wir das kleine und verträumte Dörfchen endgültig verließen, besuchten wir noch kurzerhand Isabelle & Gérard.

Zuvor erfuhren wir, das wir bei den beiden, wirklich reizenden Menschen, einen offiziellen Pilgerstempel erhalten könnten und dieser etwas ganz besonderes sein soll.

Isabelle überraschte uns nicht nur mit ihrer Kunst und einem handgemalten Aquarell, sondern auch damit das Sie jedem von uns einen eigenen, individuellen und einzigartigen Stempel in den Pilgerpass zauberte.

Wir bedanken uns an dieser Stelle nochmals für dieses einzigartige Erlebnis.

Schon kurz nach dem Ortsausgang wurden unsere Augen mit der Schönheit der Französischen Natur belohnt.

Über Stock und Stein führt der Jakobsweg durchs Land des Baguette und guten Weines.

Zwei Hügel, vier Felder und drei Wälder weiter stießen wir auf Zeitzeugen des schrecklichen Krieges von 1939 bis 1945, welche Kind und Erwachsene sehr beeindruckten aber auch nachdenklich machten.

Es ist doch sehr erstaunlich was Menschen, schon in der damaligen Zeit, zum Schutz und zur Verteidigung des eigenen Lebens & Landes erbauten.

Nach dem kurzen, doch sehr intensivem, Geschichtsunterricht trugen unsere Füße uns weiter.

Hinter fast jeder Wegbiegung entdeckten wir neue interessante und geschichtsträchtige Bauwerke

Mit guter Laune erreichten wir kurze Zeit später das kleine Örtchen Klang.

Die hiesigen Bewohner waren verblüfft, ja positiv überrascht von unserem Track und begrüßten uns herzlich. Zwar wurde uns direkt ein Übernachtungsplatz angeboten, doch sollte unsere Tagesetappe uns noch etwas weiter führen.

In Hombourg-Budange angelangt wurden wir von Danielle & Claude, welche sich gerade im Garten betätigten, sehr nett empfangen.

Sie boten uns direkt einen Platz im Garten zum übernachten an und Danielle zauberte uns, in ihrer Küche, noch eine grandiose Suppe.

Bei einem schönen Glas Wein genossen wir den geselligen Abend. Dabei erfuhren wir das wir beim Bürgermeister des Ortes untergekommen waren.

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