Tag 46 von Mey (F) nach Metz (F)

Tag 46 von Mey (F) nach Metz (F)

Die Nacht vor den Toren von Metz war sehr entspannt und ruhig. Der Morgen strahlte viel Ruhe aus. Die beiden Kalles nutzen die Zeit und die großzügige Weide zum Spiel.

Gespannt machten wir uns auf den Weg. Nicht ahnend, was der Weg in die, für uns, Großstadt bringen würde.

Fasziniert von Land und Menschen beschritten wir unseren Weg mit offenen Augen und einem dankbaren Gefühl.

Doch bevor wir Metz entgültig erreichen sollten erhielten wir eine Prüfung der besonderen Art. Ganz im Sinne des Jakobsweges.

Der letzte kleine Pfad zog sich durch einen kleinen Feldweg. Aufgeweicht und matschig verlangte er uns viel ab. Teamarbeit war angesagt und mit viel Kraft und gutem Willen schafften es glücklicherweise alle wohlbehalten ans Ziel zu kommen.

Danach begann das große Staunen, denn Metz war beeindruckend. Die kleinen Randbezirke wirkten bereits traumhaft schön.

Je weiter wir in die Stadt vordrungen, desto unglaublicher wurde der Anblick, der sich uns bot. Kirchen, Kathedralen und Monumente umgaben die gemütlichen Gassen der Großstadt.

Besonders angenehm war die, für Großstadt Verhältnisse, ruhige Atmosphäre welche uns sehr verblüffte, da wir damit gar nicht gerechnet hatten.

Die Begeisterung stieg jeden Meter. Es war für alle ein unbeschreibliches Erlebnis.

Eigentlich sollte es noch aus der Stadt hinaus gehen, doch wir beschlossen Metz nicht ganz so schnell den Rücken zu kehren und nach einer Übernachtungsmöglichkeit zu suchen.

In dem riesigen Stadtpark fiel uns ein sehr großes Lager auf, welches von Pfadfindern errichtet und für das Wochenende genutzt wurde. Doch leider konnten wir aus organisatorischen Gründen uns nicht dazugesellen.

Ein paar Meter weiter trafen wir auf den örtlichen Kayakverein, welcher seinen Platz an der Mosel und in mitten dieser fabelhaften Stadt hat.

Hier wurden wir mehr als herzlich aufgenommen, durften die Sanitäranlagen sowie Duschen nutzen, wurden mit Baguette versorgt und konnten sogar noch einen Tag länger stehen bleiben.

Somit verbrachten wir den Sonntag, zwar bei Regen, noch in Metz…

…und genossen unsere Zeit noch mit Silke, Mel & Pete.

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