Tag 8 von Erlen nach Spädinghausen

Tag 8 von Erlen nach Spädinghausen

Nach einer stimmungsvollen Nacht am Lagerfeuer, beschlossen wir diesmal etwas später den gemütlichen Schlafsack zu verlassen. So konnten wir die entspannte und zauberhafte Stimmung des wunderschönen Grundstücks noch etwas genießen.

Ein gemütliches Frühstück in geselliger Runde machte den Morgen perfekt. Im Anschluss bekamen wir noch eine kleine Besichtigungstour im alten Backhaus. Ein wirklich toller Ort.

Erst am späten Mittag verabschiedeten wir uns um unseren Weg fortzusetzen.

Zunächst stießen wir auf den atemberaubenden Anblick saftig grüner, hügeliger Wiesen, bevor wir kurz hinter der Eseltankstelle die vermüllte Bundesstraße erreichten. Ein eher trister und trauriger Anblick. Wir beschlossen kurzer Hand einen Teil der achtlos entsorgten Verpackungen zu entfernen. Da kam schon gut eine Mülltüte zusammen, ohne sich groß anstrengen zu müssen.

Wir waren froh, als wir endlich wieder den Wald erreichten und dieser einen sauberen Anblick bot.

Eine erste Prüfung galt es bereits am Ende des kleinen Waldstücks zu bestehen. Die Brücke am Fluss war zu schmal um mit unserem Sulky sie überqueren zu können. Also stiegen wir kurzer Hand in den Fluss, um Kalle zu zeigen, dass es hier keine Gefahr durch wilde Krokodile gibt. Wie selbstverständlich nahm er unser Voranschreiten an und überquerte seelenruhig das Gewässer.

Keine Selbstverständlichkeit, welche uns zeigt wie viel Vertrauen unser großes Langohr in uns hat.

Dies sollte jedoch nicht die letzte Herausforderung des Tages bleiben.

Bereits ein paar Kilometer weiter befanden wir uns kurz vor Spädinghausen, hier mussten wir erneut ein Waldgebiete durchqueren, welches es wirklich in sich hatte. Hier wurden wir auf Zusammenhalt und Kreativität geprüft.

Es galt erneut ein Flussbett zu überqueren, welches allerdings eher sumpfig zu sein schien. Es musste also eine Befestigung gebaut werden um Esel und Sulky wohlbehalten auf die andere Seite zu bekommen. Überraschend schnell gelang uns dies. Allerdings erlitt unser Sulky auf den letzten holprigen Metern einen Reifenschaden. Beim nächsten Bauerngrundstück angekommen würden wir glücklicherweise freundlich aufgenommen und durften unser Zelt aufbauen.

Hier werden wir uns nun um die Reparatur des Sulkys kümmern, damit wir wie gewohnt weiter reisen können.

Dabei möchten wir nochmal ein ganz besonderes Lob an Kalle und die Kinder aussprechen, welche heute wirklich toll mitgearbeitet haben und es sich so mehr als verdient haben.

Ihr seid großartig!

Die Kommentare sind geschloßen.
%d Bloggern gefällt das: