Tag 9 von Spädinghausen nach Blomberg

Tag 9 von Spädinghausen nach Blomberg

Unsere Reifenpanne verzögerte unser Weiterkommen ein wenig. Alles musste bestellt werden, da unsere Räder nicht unbedingt in Massen in den Regalen liegen.

Dank der Gastfreundschaft von Patrick, Melanie und dem kleinen Lukas, hatten wir nicht nur einen Schlafplatz, sondern bekamen tatkräftige Unterstützung, so dass wir nach einem Tag Zwangspause unsere Reise fortsetzen konnten.

Besonders Valentin genoss die Auszeit und hatte in Lukas einen wertvollen Spielgefährten gefunden.

Nach einem letzten gemeinsamen Gespräch und einem leckeren Eis nahte die Verabschiedung.

Wieder ging es weiter auf dem Jakobsweg, erneut durch Wald und Feld zu unserem ersten kleinen Ziel des Tages, ins nahegelegene Valbert.

Hier wollten wir die Möglichkeit wahrnehmen noch einmal unsere Vorräte aufzufüllen.

Da es kaum möglich ist, vor einem Supermarkt, unentdeckt zu bleiben, trafen wir auf viele gesprächsbereite Menschen. Eine freundliche Dame bot uns direkt Hilfe an, einen möglichen Schlafplatz für die kommende Nacht zu vermitteln. Unglaublich wie hilfsbereit ihr da draußen seid.

Wir folgten dem Blau gelben Muschelsymbol und stellten besonders heute fest, wie viele aufgeschlosse Menschen unseren Weg kreuzten oder gar begleiteten. Es hatte heute eine unbeschreiblich schöne Stimmung ausgestrahlt. Der Weg heute fühlte sich leichter an, irgendwie unbeschwerter als an manch andere Tage. Kurz vor Blomberg trafen wir bereits auf unsere Gastgeberin des heutigen Abends. Besonders ruhig und beschaulich wirkt der kleine Ort, welcher am Waldrand liegt.

Nach einer Spielzeit wurden wir herzlich zu einem gemeinsamen Abendessen eingeladen. Es war schön und spannend bei Ninja und ihrer Familie. Wir haben uns jedenfalls sehr über das herzliche Miteinander gefreut.

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